NATUR HEILKUNDE

Naturheilkundliche Verfahren wie Neuraltherapie, Mundakupunktur  und Laserbehandlung haben in unserer ganzheitlich arbeitenden Zahnarztpraxis einen festen Platz.

Amalgamsanierung

Amalgam wurde über viele Jahre gern als Zahnfüllung eingesetzt, weil es relativ günstig ist und sich leicht verarbeiten lässt. In der biologischen Zahnheilkunde verzichten wir auf Amalgam, u.a. weil es das giftige Schwermetall Quecksilber enthält. Es kann sich im Laufe der Jahre aus der Füllung lösen und im Körper ansammeln. Kopfschmerzen oder häufige Infekte sind z.B. die Folge.

Mundakupunktur

Zwischen unseren Zähnen und unseren Organen bestehen Wechselwirkungen. Die Mundhöhle bildet den gesamten Organismus ab. Der Zahnarzt und HNO-Arzt Jochen Gleditsch entwickelte dazu bereits in den 70-er Jahren ein Zahn-Organ-Schema. An seiner Tabelle lässt sich ablesen, dass z.B. durch die Schneidezähne verursachte Störungen sich in Niere oder Blase bemerkbar machen können. Backenzähne werden der Lunge und dem Dickdarm zugeordnet. Mundakupunktur ist deshalb ein ganzheitliches Mittel, um Störfelder zu diagnostizieren und zu therapieren. 


Neue Energie

Wir behandeln nach der Tabelle von Gleditsch. Dabei verzichten wir bei der Mundakupunktur auf Nadeln. Stattdessen stimulieren wir die Schleimhautpunkte durch die Injektion von lokalen Betäubungsmitteln. So gelingt es, über die Mundschleimhaut Energieblockaden zu lösen und den Energiefluss im gesamten Körper wieder anzuregen.


Störfeld-Behandlung

„An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch.“ Diese ganzheitliche Betrachtungsweise, die Paracelsus schon im 16. Jahrhundert formulierte, macht deutlich, Störfelder im gesamten Körper vom Mund ausgehen können. Gründe sind:

tote oder wurzelbehandelte Zähne
Weisheitszähne
unverträgliches Fremdmaterial wie Amalgam
chronische Entzündungen der Kieferknochen.
Häufig haben Patienten Beschwerden an Herz, Magen, Schilddrüse, Leber, Niere und Blase, ohne sie mit ihrem Zahnstatus in Zusammenhang zu bringen. Denn typische Symptome wie Rücken- und Kopfschmerzen, Nervenschmerzen (Neuralgien), Entzündungen und Gelenkerkrankungen weisen zunächst nicht auf die Zähne hin. Sogar Depressionen lassen sich auf Störfelder zurückführen.


Neuraltherapie

Eines der Anwendungsgebiete der Neuraltherapie ist die Behandlung von Störfeldern [Link Störfeld], die von einem Zahn oder mehreren Zähnen ausgehen können. Diese Störfelder senden Dauerreize in ganz andere Körperregionen aus und kann zu Beschwerden im gesamten Körper führen. Ursache können unverträgliches Material einer Wurzelfüllung sowie tote Zähne sein. Um akute und vor allem chronische Erkrankungen des Organismus zu behandeln, setzt die Neuraltherapie im Kiefer bzw. in der Mundhöhle an.


Lokalanästhetikum 

Voraussetzung für die Neuraltherapie ist ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Gespräch, in dem es um Vorerkrankungen sowie Art und Dauer der Beschwerden geht. Zum Ablauf der Störfeldtherapie gehört, an der betroffenen Zahnwurzel ein lang anhaltendes Lokalanästhetikum zu spritzen. Es schaltet die Schmerzen aus. Mit der Injektion geben wir dem Körper die Chance, sich wieder zu regenerieren.

In manchen Fällen setzt die Wirkung sofort ein. Der Patient spürt, dass seine Beschwerden nachlassen. In anderen Fällen sind mehrere Sitzungen notwendig. 

Metallentfernung
In die Mundhöhle eingebrachte Metalle, ob als Füllungen oder Zahnersatz, sind häufig ein äthetisches Problem. Ob dunkle Kronenränder oder blinkende Kauflächen – naturgetreue metallfreie Restaurationen sind dank moderner Zahnmedizin und Zahntechnik oft die bessere Alternative.

Gleichzeitig werden metallische Versorgungen beim Kauvorgang stark mechanisch belastet und sind der ständigen Einwirkung von Speichel, Nahrungsmitteln und Getränken ausgesetzt. Durch Abrieb und Korrosion kommt es zur Freisetzung von Metallionen, die in verschiedenen Körperzellen feste Bindungen eingehen und vom Organismus kaum noch ausgeschieden werden können. Abhängig u.a. von der Menge, der Qualität der Verarbeitung und der individuellen Empfindlichkeit des jeweiligen Menschen kann die Mehrzahl der Metalle toxische, allergische und anderweitig entzüdungsauslösende Wirkungen entfalten.

Wann immer möglich, verwenden wir deshalb hochwertige metallfreie Materialen: Composites bzw. Compomere, verschiedene Keramiken, in Einzelfällen auch Glasionomerzemente – idealerweise nach vorheriger  Testung der individuellen Verträglichkeit).